



In der Figurenspieltherapie stehen dem Kind verschiedene Tier- und Menschenfiguren, Requisiten und Materialien zur Verfügung.
Mit ihnen kann es im Spiel und beim Schöpfen eigener Figuren für die im Inneren verborgenen, oftmals diffusen, Empfindungen einen passenden Ausdruck finden.
Die Figuren sind dem Kind ein Gegenüber, dienen ihm als Ansprechpartner und Projektionsfläche, gleichzeitig aber sind sie ihm auch Spiegel, welcher Selbstreflexion ermöglicht.
Das Kind lernt so einerseits wahrzunehmen, was in ihm vorgeht, dieses zu benennen und auszudrücken; andererseits wirkt dieser Vorgang entlastend, da das, was von ihm geschaffen wurde, nun vor ihm liegt und aus sicherer Distanz betrachten werden kann.
https://www.figurenspieltherapie.ch/therapie/methode

Aufgrund meiner Ausbildung und langjährigen Berufserfahrung als Fachperson in verschiedenen psychosozialen Institutionen richtet sich mein Angebot insbesondere an Kinder ab 5 Jahren, die
- Emotional belastet sind, zum Beispiel starke Verlust- oder andere Ängste haben
- eine Verhaltensauffälligkeit haben, sich etwa sozial zurückziehen
- Schwierigkeiten dabei haben, starke Gefühlsregungen zu regulieren
- psychosomatische Beschwerden zeigen
- oder Mühe im verbalen Ausdruck oder in der Verständigung haben
Diese können im Zusammenhang mit einer belastenden familiären Situation stehen wie etwa
- einem psychisch erkrankten Elternteil
- Eltern in einer konfliktreichen Trennung
- einer schwierigen Migrationsgeschichte
- einer prekären sozio-ökonomischen Situation
Die Elternarbeit ist selbstverständlicher Bestandteil des Angebotes und findet in der Regel in Form von regelmässigen Gesprächen parallel zur Einzelarbeit mit dem Kind statt. Dies ermöglicht den Eltern aktiv am Prozess teilzunehmen und eigene Beratung in Anspruch zu nehmen.
Ich bin Mitglied des Fachverbandes für Figurenspieltherapie und damit deren ethischen Richtlinien verpflichtet.
Sie dürfen zudem von mir erwarten, dass ich mich bedarfsgerecht weiterbilde und mich in regelmässiger Supervision befinde.
